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Chattengau | Drucken |

Der Chattengau ist eine sagenumwobene, geschichtsträchtige Region. Einst war er ein wichtiger Versammlungsort hessischer Fürsten und kann sogar als Wiege Hessens gelten. Viele kleine, bewaldete Basaltkegel vulkanischen Ursprungs geben dem Gebiet im Kurhessischen Bergland etwa 15 Autominuten südlich von Kassel ein unverwechselbares Landschaftsbild.

Neben der wunderbaren Natur sind es heute vor allem die Menschen, die den Chattengau prägen. Kunst, Geschichte, Sport, zahlreiche Kulturveranstaltungen, Feste, Vereine und Verbände lassen die Region für Bürger und Gäste immer wieder zum Erlebnis werden.

Interkommunale Zusammenarbeit

Die Chattengau-Kommunen Edermünde, Gudensberg und Niedenstein bündeln in vielen Bereichen ihre Interessen und arbeiten interkommunal zusammen, um die Region zu stärken und gemeinsam zu entwickeln. Verwaltung, Öffentlichkeitsarbeit und Marketing greifen dabei ineinander. So hat sich der Begriff Chattengau in den vergangenen Jahren durchaus zum Markennamen entwickelt.

Edermünde hat sich als Industrie-Standort an der Autobahn 49, an der auch Gudensberg und Niedenstein mit einem gemeinsamen Gewerbegebiet liegen, einen Namen gemacht. Niedenstein am Habichtswald zeichnet sich mit viel Grün vor allem als Naherholungsgebiet und Wohnstandort aus. Gudensberg hat sich einen Ruf als Kulturstadt im Chattengau verdient.


Als gemeinsam organisiertes Sportereignis hat sich die Tour de Chattengau inzwischen als festes Veranstaltungsglanzlicht etabliert. Der Chattengau Kurier informiert alle Bürger über aktuelle Themen. Auch die Gewerbegemeinschaften arbeiten mittlerweile unter einem Dach.

Blick in die Vergangenheit

Aber auch der Blick zurück ist interessant: Die Region hat eine bewegte Geschichte. Im Tertiär wurde das Grundmuster für die heute so typische Landschaft des Chattengaus gelegt. Starke Vulkantätigkeiten bildeten vor 15 Millionen Jahren die Basaltkuppen. Zehn Millionen Jahre dauerte dieser Prozess an. Die überwiegende Zahl der Vulkane spuckte nicht Feuer und Asche. Vielmehr quoll aus ihren Schloten und Spalten zähflüssig Lava an die Oberfläche oder blieb unter ihr stecken.

Einst war die Region Kerngebiet des chattischen Siedlungsraumes. Der römische Geschichtsschreiber Tacitus berichtet in seiner Germania, dass die Chatten mehr als andere germanische Stämme Bergbewohner seien und aus diesem Grund über festere Körper, sehnigere Glieder und einen regsameren Geist verfügten. In ihrer Disziplin und ihrem Organisationsgeschick vergleicht Tacitus die Chatten mit den Römern. Im Mittelalter trug die Gegend um Gudensberg und Maden den Namen Hessengau. So berichtet schon Bonifatius vom pagus hassorum, dem Gau der Hessen. Hierbei handelte es sich um die Keimzelle der späteren Landgrafschaft Hessen. Erst in der Mitte des 20. Jahrhunderts kam die Bezeichnung Chattengau auf, die den Hessengau ersetzte.

 

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