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Flüchtlinge für bürgerschaftliches Engagement gewinnen: Gudensberg ist Modellkommune PDF Drucken E-Mail

Bei einer Auftaktveranstaltung in der Hessischen Staatskanzlei hat deren Chef und politischer Flüchtlingskoordinator der Landesregierung, Staatsminister Axel Wintermeyer, den Startschuss für das neue Modellprojekt der Hessischen Landesregierung „Flüchtlinge für bürgerschaftliches Engagement gewinnen“ gegeben. Gudensberg gehört zu den durch dieses Programm geförderten Modellkommunen.

Mit Hilfe des Programms erproben die Stadt Gudensberg und die neun weiteren Modellkommunen verschiedene Möglichkeiten, um Flüchtlinge mit Bleibeperspektive für bürgerschaftliches Engagement zu gewinnen. Die Integration der Menschen soll durch ihre ehrenamtlichen Aktivitäten gefördert werden. Staatsminister Wintermeyer sieht in dem Projekt großes Potenzial, das sich für alle Beteiligten positiv auswirken wird. „Freiwilliges Engagement fürs Gemeinwohl ist immer ein Gewinn, sowohl für die Kommunen und die Gesellschaft wie auch für diejenigen, die sich engagieren. Das gilt für Flüchtlinge ebenso, wie für alle Bürgerinnen und Bürger in Hessen“, sagte der Minister im Hinblick auf die zahlreichen in den Modellkommunen geplanten Aktivitäten.

In Gudensberg übernimmt der Verein „Mach-mit in Gudensberg“ die Federführung für das Projekt. Der Verein organisiert Nachbarschaftshilfe, eine Fahrradwerkstatt, interkulturelle Gärten und noch einiges mehr. In allen Projekten sieht die nordhessische Gemeinde zahlreiche Engagement-Gelegenheiten für Geflüchtete. Ähnliche Projekte stehen auch in den übrigen Modellkommunen an.

„Engagement verbindet“, betonte Axel Wintermeyer. Das Modellprojekt eröffne neu Zugewanderten die Chance, durch freiwilliges Engagement aktiv zu werden und sich damit in die örtliche Gemeinschaft einzubringen. Er ermutigte die anwesenden Vertreter der Kommunen, Begonnenes fortzusetzen und Neues zu wagen.

Hintergrund
Die Städte und Gemeinden haben neun Monate Zeit, um ihre Projekte zu starten oder weiterzuentwickeln und damit dazu beizutragen, die Integration von Flüchtlingen mit Bleibeperspektive zu fördern. Für jede der zehn Modellkommunen stehen bis zu 3.000 € für die Projektarbeit bereit. Eine externe Fachberatung betreut das Modellprojekt, ist vor Ort unterstützend tätig und begleitet die lokalen Aktivitäten durch intensive Öffentlichkeitsarbeit. Gute Beispiele und Erfahrungen aus den Modellkommunen sollen als Vorbild für andere hessische Städte und Gemeinden dienen.

Aus insgesamt 19 Bewerbungen hatte eine Jury Diemelstadt, Bad Sooden-Allendorf, Gudensberg, Gießen, Schlüchtern, Eschborn, Geisenheim, Mörfelden-Walldorf, Roßdorf und Bürstadt als Modellkommunen ausgewählt. In der Jury waren neben der Hessischen Staatskanzlei der Hessische Landkreistag, der Hessische Städte- und Gemeindebund, das Hessische Ministerium für Soziales und Integration und die LandesEhrenamtsagentur Hessen vertreten.

 

 

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