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Etwas bleibt in Gudensberg
Grudda Ausstellung inspirierte zu tollen Ideen – Ergebnisse sind ab dem 27. Oktober zu sehen

Zehn Wochen begeisterte die Ausstellung „Tra i Mondi – Zwischen den Welten“ von Carin Grudda in Gudensberg rund 7000 Besucher aus nah und fern. Viele davon nahmen an einer der insgesamt 100 Führungen über den Kunstparcours teil. „Dieses tolle Resultat hätten wir nicht ohne die Hilfe unserer Ehrenamtler erreichen können“, sagt Bürgermeister Frank Börner. Allein für die Betreuung der Ausstellungsräume seien ca. 576 Arbeitsstunden angefallen.

Im Rahmen der Ausstellung fanden zahlreiche Workshops und Mitmachaktionen statt, deren Ergebnisse ab dem 27. Oktober in Gudensberg zu sehen sein werden. Dazu zählen unter anderem die Kinderkunstwerke, die Werke der Gudensberger Grundschüler und die Bilder des Workshops zum Thema Kaltnadelradierungen. Die Aktion „1000 Pfähle zur Kunst“ wird in einer großen Collage zusammengefasst und die 15 Preisträger des Fotowettbewerbs rund um die Ausstellung werden bekanntgegeben.

 

 
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Excuse me please, what's ‘Rennhühn’ in English?
Tolle Grudda-Kunstführung der pädagogischen Art!

Vom Wolkenpelztier (cloudy furry animal!!!) zur Blau Miau, vom Zerberus zu den Rennhühns (running chicks) – über diese und andere Kunstwerke der Künstlerin Carin Grudda sprachen die Schülerinnen und Schüler der Klasse 7a der Dr. Georg-August-Zinn-Schule mit Birgit Kepper, die sie durch die Stadt führte – allerdings ausschließlich auf Englisch!

Man traf sich zur ersten Stunde nicht im Klassenraum, sondern vor dem Bürgerhaus. Bereits auf dem Weg dorthin schafften es die Schüler, sich durchgehend auf Englisch zu unterhalten – und hielten dies bis zum Schluss aufrecht. Durch die ansprechende Art der Führung, bei der ein reger Austausch stattfand, gab es kaum Verständnisprobleme – und schließlich konnte man auch nachfragen – in English, of course.

Birgit Kepper erzählte aus Carin Gruddas Leben und von ihrer Arbeit, wobei sie immer wieder das Anliegen der Künstlerin betonte, ihre Werke als Einladung zur Entwicklung von eigenen Gedanken und Ideen zu verstehen – es handele sich um „Kunst zum Anfassen“, was den Schülern der 7a mehr als gut gefiel. So wurden die Kunstwerke bestaunt, beklopft und bestiegen - und viele neugierige Fragen zeigten das große Interesse an den Skulpturen und dem Wirken von Carin Grudda, die einige Tage zuvor ein Kunstprojekt zum Mitmachen an der GAZ angeboten hatte.

„Das war echt cool“, meinte Madita aus der 7a, „ sehr interessant und gut zu verstehen“, schloss sich ihre Mitschülerin Denise an. „Unter der großen Blau Miau zu stehen, frei auf Englisch zu erzählen, wie die eigene Hauskatze sich so verhält und über die Farbe Blau zu philosophieren, ist schon ein super Leistung", sagte Birgit Kepper. Die Schüler selbst zum Sprechen zu bringen - ohne Angst vor Fehlern, das sei ihr Ziel. „Ich selbst habe die Sprache erst so richtig gelernt, als ich zuhören und nachahmen musste, in England, als einzige Deutschsprachige in einer Familie“. Diese Erfahrung möchte sie gern weitergeben und somit die Lust am Englisch-Sprechen wecken. Die Klassen- und Englischlehrerin der 7a, Susann Sabine Meyer, war begeistert: „Ich kann Kollegen nur empfehlen, ihren Schülern dieses außergewöhnliche Angebot nicht vorzuenthalten – es stellt eine willkommene Abwechslung im Schulalltag dar und erweitert den sprachlichen Horizont.“

Um an einer„guided tour“ teilzunehmen, muss man also nicht unbedingt nach London fliegen. Birgit Kepper versteht es ausgezeichnet, sich auf die Schüler einzustellen und sie für die ausgefallenen Kunstwerke zu interessieren.Schließlich hat sie - neben ihren anderen beruflichen Qualifikationen als Fremdsprachensekretärin und Erzieherin - Erfahrung in Führungen auf English sammeln können, da sie professionell in 1992 für über ein Jahr internationale Sprachschüler in England begleitet und angeleitet hat.

Die Ausstellung geht bis einschließlich 27. Oktober 2013. Kontakt über die Stadt Gudensberg oder direkt an
Birgit Kepper
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Tel. 05603/919616

Die Welt der Carin Grudda
Workshop mit der Künstlerin an der Dr. Georg-August-Zinn-Schule

Die Gudensberger Künstlerin Carin Grudda besuchte die Dr. Georg-August-Zinn-Schule (GAZ) im September, um mit kunstinteressierten Schülern einen Workshop zu gestalten. Mit 20 Teilnehmern wurde ein großes Gemeinschaftsbild erschaffen. Dafür wurde ein großer Keilrahmen mit einer Leinwand bespannt und mit Acrylfarben grundiert. Diese Vorarbeiten führte Carin Grudda selbst aus. Die Schüler bekamen den Auftrag, mit Ölpastellkreiden Figuren nach dem Vorbild von Skulpturen der Künstlerin zu zeichnen, wie z. B. den ‚Zerberus’, den ‚König’ oder ‚Die dicke Frau’. Diese wurden dann mit viel Phantasie von den Schülern ausgestaltet. Um die Fläche des Bildes auch in der Mitte zu füllen, zeichnete jeder Schüler mit geschlossenen Augen sein Selbstporträt.

So entstand ein sehr dekoratives und farbenfrohes Bild, bei dem es kein Oben oder Unten gibt, kein Links oder Rechts. Die Signaturen der 12- bis 16-jährigen Künstlerinnen und Künstler gaben den letzten Schliff – und am Ende gab es für alle Autogramme von Carin Grudda. Die GAZ freut sich über die entstandene beeindruckende Hommage an Carin Grudda – das Werk ist künftig in der Schule zu bewundern.

 
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