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1000 Pfähle zur Kunst | Drucken |

Unter dem Motto „1000 Pfähle zur Kunst“ wurde in Gudensberg schon früh auf die Ausstellung hingewiesen. Interessierte Bürgerinnen und Bürger konnten sich im Bürgerbüro der Stadt einen Pfahl holen, um ihn zu gestalten. Die fertigen Pfähle wurden bei Bedarf vom städtischen Bauhof aufgestellt. Auch Gruppen, Vereine, Schulen und Unternehmen beteiligten sich. „Auf diese Weise verbinden wir die Stadtteile optisch mit dem Kunstraum Gudensberg“, erklärt die Kulturbeauftragte der Stadt, Monika Faupel. Alle wichtigen Straßen und Plätze wurden dekoriert. Themen waren nicht vorgegeben, der eigenen Fantasie waren also keine Grenzen gesetzt.

Pfähle wurden für diese Aktion gewählt, weil Carin Grudda ihre letzte Ausstellung in Gudensberg in 2003 mit einer Aktion „Pfähle für die Kunst“ abgeschlossen hat.

 

Bunte Pfähle für die Innenstadt
Malaktion in der Fußgängerzone animierte rund 100 Personen zum Mitmachen

Reges Treiben belebte am Mittwoch die Innenstadt in Gudensberg. Die Gewerbevereinigung und die Stadt hatten Geschäftsleute und alle interessierten Personen eingeladen, zusammen Pfähle für die Innenstadt zu gestalten.
Diese Pfähle sollen auf die bevorstehende Ausstellung von Carin Grudda (17.08. – 27.10.2013) in Gudensberg hinweisen, das Stadtbild beleben und verschönern.

Der Einladung zum kreativen Tun folgten rund 100 Personen aus allen Altersklassen. Darunter befanden sich Geschäftsleute, das Familienzentrum, die Stadtjugendpflege, Kinder der KINDER-KUNST-WERKE- Kurse und Bürger, die das geschäftige Tun zum spontanen Mitmachen anregte.

Pünktlich zu Beginn der Veranstaltung lösten sich die dunklen Wolken am Himmel und die Aktion konnte bei frühlingshaften Temperaturen im Freien stattfinden. Es entstanden insgesamt 51 Pfähle ganz unterschiedlicher Art. Die Kinder der KINDER-KUNST-WERKE arbeiteten etwa mit alten Schuhen, Materialien aus der Natur und Dingen, die man nicht unbedingt wegwerfen muss, sondern für eine Kunstaktion verwenden kann. Mit Wonne tauchten die Kinder dicke Pinsel in Farbe ein und verteilten sie auf den Pfählen. Hier blieb viel Raum für den Zufall und sinnliches Erleben. Was passiert mit der Farbe? Laufen die Farben ineinander? Wie sieht es aus, wenn ich auch noch ein wenig Farbe mit dem Pinsel aufspritze? Oder male ich noch Motive auf die bunten Pfähle? Die kleinen und großen Künstler tauschten sich aus, gaben sich Tipps und Ratschläge. Es war ein schönes Bild. Passanten erfreuten sich an dem Tun, blieben stehen und kamen ins Gespräch. Einige kehrten kurze Zeit später noch einmal mit dem Fotoapparat zurück und hielten die schöne, heitere Stimmung mit der Kamera fest.

Carin Grudda, die die Aktion begleitete, hatte ebenfalls ihre Freude an den vielen Ideen und dem harmonischen Miteinander. „Einfach toll, was hier alles entsteht! Ich freue mich darauf, wenn die Pfähle aufgestellt werden und das Stadtbild bunter machen.“ Besonders angetan hatte es der Künstlerin ein zufällig entstandenes „Krakelee“ (besondere Gestaltungstechnik) auf dem Pflaster. Ein kleines Mädchen hatte so schwungvoll mit dem Pinsel gearbeitet, dass die Farbe trotz Abdeckung auf dem Boden kunstvolle Spuren hinterließ. Carin Grudda vervollständigte dieses Kunstwerk, indem sie ihren Namen und das Datum 17.04.2013 auf dem Pflaster, zumindest für eine bestimmte Zeit, „verewigte.“

Natürlich benötigen auch Künstler eine kleine, kreative Schaffenspause. Die schon von weitem duftenden Waffeln von den Damen der AWO und die Spießbratenbrötchen vom Familienzentrum waren sehr willkommen und fanden erfreute Abnehmer.

Vielleicht haben auch Sie Lust darauf, als Einzelpersonen, mit dem Verein oder mit den Nachbarn Pfähle zu gestalten? Wenn ja, melden Sie sich bei uns im Rathaus und holen sich die gewünschten Pfähle ab.

 
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